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Die Gold- und Silberpreise sind gegenüber ihren jüngsten Rekordhöhen deutlich zurückgegangen: Gold fiel um fast 4 % auf 5.163 USD/Unze und Silber um etwa 5 % auf 109,83 USD/Unze. Trotz des Rückgangs bleiben beide Metalle aufgrund geopolitischer Spannungen, darunter die Drohungen der USA gegenüber dem Iran, die die Nachfrage nach sicheren Anlagen ankurbeln, im Jahresverlauf deutlich höher. Gold hat in diesem Jahr nach einem Anstieg von 65 % im Jahr 2025 etwa 20 % zugelegt, während Silber nach einem Anstieg von 150 % im letzten Jahr einen Zuwachs von über 50 % verzeichnet.
Der DAX dürfte sich nach den Verlusten des Vortages wieder erholen, angetrieben durch positive Unternehmensnachrichten von Firmen wie Apple und Adidas, politische Entwicklungen in den USA, darunter die Einigung über den Haushalt und die mögliche Ernennung eines moderaten Fed-Vorsitzenden, sowie nachlassende geopolitische Spannungen. Experten warnen jedoch davor, dass geopolitische Risiken bestehen bleiben und Technologieaktien unter Gewinnmitnahme-Druck stehen. Wichtige Wirtschaftsdaten und der erste Börsengang des Jahres in Frankfurt spielen ebenfalls eine Rolle für die Marktaussichten.
Präsident Trump gab bekannt, dass eine parteiübergreifende Einigung erzielt wurde, um eine teilweise Schließung der US-Regierung zu verhindern, die am Samstag beginnen sollte. Die Vereinbarung trennt die Finanzierung des Heimatschutzministeriums mit einer zweiwöchigen Übergangsphase, um Verhandlungen über die Einwanderungspolitik zu ermöglichen. Das Repräsentantenhaus wird am Freitag in einem beschleunigten Verfahren abstimmen, das die Unterstützung der Demokraten erfordert. Die Fluggesellschaften warnten vor schwerwiegenden Folgen für den Flugverkehr im Falle einer Schließung und verwiesen auf frühere Störungen, von denen 6 Millionen Passagiere betroffen waren und die einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 7 Milliarden Dollar verursacht hatten.
Präsident Trump drohte Kanada mit 50 %igen Zöllen auf alle Flugzeugimporte und der Entzug der Zulassung für Bombardier-Jets, sofern die kanadischen Aufsichtsbehörden Gulfstream-Flugzeuge nicht zertifizieren. Diese Drohung hat Bedenken hinsichtlich der Vermischung von Flugsicherheit und politischen Streitigkeiten, möglicher Störungen der nordamerikanischen Luftfahrtindustrie und Arbeitsplatzverlusten ausgelöst. Das Weiße Haus stellte klar, dass bereits in Betrieb befindliche Flugzeuge nicht betroffen seien, doch die Situation verdeutlicht die anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und Kanada.
Präsident Trump plant, am Freitag seine Wahl für den Vorsitz der Federal Reserve bekannt zu geben, wobei der ehemalige Fed-Gouverneur Kevin Warsh mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % auf den Prognosemärkten als Favorit gilt. Trump hat die traditionell unabhängige Zentralbank unter Druck gesetzt, die Zinsen zu senken, und eine strafrechtliche Untersuchung gegen den derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell eingeleitet. Die Fed hat die Zinsen nach drei Senkungen im Jahr 2025 kürzlich bei 3,5-3,75 % eingefroren, während Trump trotz eines Wirtschaftswachstums von 4,4 % im dritten Quartal eine Senkung um 2-3 Prozentpunkte fordert.
Die Swatch Group meldete für 2025 einen Rückgang des Nettogewinns um 89 % auf 25 Millionen Franken, wobei der Umsatz um 5,9 % auf 6,28 Milliarden Franken sank. Trotz des deutlichen Gewinnrückgangs behielt das Unternehmen seine Dividende von 4,50 Franken pro Aktie bei, was über den Erwartungen der Analysten lag. Das Unternehmen zeigte sich zuversichtlich für das Jahr 2026 und verwies dabei auf die positive Dynamik in der zweiten Jahreshälfte 2025 und die anhaltende Beschleunigung im Januar 2026 in allen Preissegmenten.
China setzt einen neuen Wirtschaftsplan um, der darauf abzielt, die Konsumausgaben durch touristische Erlebnisse wie Panorama-Züge und Kreuzfahrten sowie Unterhaltungsveranstaltungen wie Konzerte anzukurbeln. Dies ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Steigerung der Binnennachfrage und zur Belebung der Wirtschaft.
Die asiatischen Aktienmärkte zeigten eine gemischte Entwicklung: Der japanische Nikkei gab aufgrund von Verlusten im US-Technologiesektor und Gewinnmitnahmen nach, während der Topix zulegte; die Inflationsdaten in Tokio entsprachen den Zielvorgaben der Bank of Japan.
Interview mit Nicolas Krügel, CEO der Banque Cantonale de Genève, über die strategischen Initiativen der Bank, darunter eine Aktienteilung zur Verbesserung der Liquidität, die Konzentration auf vermögende Kunden und die Expansion in ausländische Finanzzentren, unterstützt durch geduldige Aktionäre.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Online-Immobilienmaklerverträge ungültig sein können, wenn die Schaltfläche zur endgültigen Bestätigung nicht eindeutig auf die Zahlungsverpflichtung hinweist. Das Urteil betrifft Verträge, die mit vagen Begriffen wie „Senden” anstelle von ausdrücklichen Zahlungshinweisen gekennzeichnet sind. Immobilienmakler müssen ihre Software aktualisieren, um konforme Formulierungen zu verwenden, und Verbraucher können innerhalb einer Verjährungsfrist von drei Jahren Provisionen für ungültige Verträge zurückfordern. Branchenverbände und Rechtsexperten raten dazu, die Maklersoftware auf ihre Konformität zu überprüfen.

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